Alpenblick

Enthärtung und Entsalzung

Je nach den geologischen Rahmenbedingungen ist die Härte des Wassers von Ort zu Ort verschieden. Da Wasserwerke nur in seltenen Fällen eine Wasserenthärtung vornehmen, muss bei Bedarf direkt beim Verbraucher Abhilfe geschaffen werden.
Insbesondere durch Temperaturerhöhung des Wassers treten Härteausscheidungen in technischen Geräten oder in Leitungssystemen auf. Die schädlichen Folgen:

durch Ablagerungen verursachte Funktionsstörungen, Behinderungen der Wärmeübertragung, erhöhter Energieaufwand.
Im Vergleich zu den bisher üblichen Verfahren erzielen Sie mit meinen Enthärtern eine wesentliche Verbesserung bei der Ausnutzung der Anlagenkapazität bei gleichzeitig stark reduziertem Salzverbrauch und Spülwasserverbrauch.

Durch die innovative Sensortechnik und Gegenstromregeneration mit Sparbesalzung finden meine Enthärter bei schwankenden Rohwasserhärten stets den richtigen Regenerationszeitpunkt. Regeneration nur dann, wenn es wirklich nötig ist! Unterm Strich reduzieren sich Ihre Betriebskosten bei gleicher Weichwasserqualität um bis zu 60%.

Das heißt:

Eine Wasserenthärtung ist dann sinnvoll, wenn aufgrund einer sehr hohen Wasserhärte technische Störungen infolge vermehrter Kalkabscheidung im Warmwasserbereich zu erwarten sind. Dies betrifft insbesondere das Warmwasserleitungssystem und alle zur Warmwasseraufbereitung angeschlossenen Geräte (z. B. Boiler, Durchlauferhitzer). Im Kaltwasserbereich sind nennenswerte Kalkablagerungen nur selten zu finden.

Generell ist von einer Enthärtung bei weichen Wässern, deren Härte unter 2,5 mmol/l, das heißt unter 14 Grad deutsche Härte (°dH) liegt, abzuraten. Bei Wässern mit einer Härte über 2,5 mmol/l ist im Warmwasserbereich (über 60°) allenfalls eine „Härtestabilisierung“, das heißt der Einsatz einer Phosphatdosieranlage, die durch die Zugabe von Polyphosphaten die Steinablagerung hemmt, empfehlenswert. Eine Wasserenthärtung ist generell nur bei sehr harten Wässern mit einer Härte über 3,8 mmol/l (>21°dH), die in Warmwasserbereitern über 60° erhitzt werden, sinnvoll.

Die Enthärtung von Trinkwasser, bei der eine Entsalzung des Wassers einhergeht, kann hierbei sowohl zentral als auch dezentral durchgeführt werden.

Da eine Enthärtung, (Entfernung der Erdalkali-Ionen) aus gesundheitlicher Sicht nicht notwendig ist, sollte diese nur auf technisch und wirtschaftlich relevante Teilbereiche in der häuslichen Wasserversorgung beschränkt werden. Dies sind

  • die Wasserzuspeisung zur Waschmaschine (verringerter Waschmittelverbrauch bei enthärteten Wässern)
  • die Warmwasserinstallation, zur
    - Vermeidung einer verstärkten Inkrustierung in den Rohrleitungen und
    - Korrosion durch gestörte Deckschichtbildung

Anmerkung: Bei der Phospatdosierung ist zu beachten, dass durch die Phosphatzugabe möglicherweise eine Aufkeimung des Wassers gefördert wird.